Modulnorm Spur N

Dieses ist die Dokumentation zur Modulnorm der „Eisenbahnfreunde Schwarzenbek e.V.“
In der Fassung vom 17.03.2012
 
Die hier aufgeführten Angaben sind bindend, damit alle Module miteinander kombinierbar sind.
 
Änderungs- und Ergänzungswünsche können jederzeit von den Mitgliedern der „Eisenbahnfeunde Schwarzenbek e.V.“ schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
 
Über die Aufnahme der Änderung oder Ergänzung entscheidet der Vorstand. 
 

Inhalt

1. 1. Modulkasten
2. 2. Kopfbrett
3. 3. Sondermodule
4. 4. Beine
5. 5. Gleismaterial
6. 6. Landschaft
7. 7. Elektrik
8. 8. Kabelfarben
9. 9. Besetztmelder - Gleisabschnitte
 

1. 1.        Modulkasten

Zum Bau des Modulkastens soll folgendes Material verwendet werden:
Rahmen: 15mm Multiplex Platten mit einer Höhe von 100mm.
Hierauf wird eine Deckplatte mit 12mm Stärke aufgebracht.
Sollten andere Materialien als die Deckplatte verwendet werden, ist darauf zu achten, dass auf dem Kopfbrett 12mm aufgetragen werden muss.
Es ist auf Rechtwinkligkeit des Kastens zu achten.
 
Die Standardtiefe der Module beträgt 400mm und kann bis auf XXXmm erweitert werden.
Tiefere Module müsse an ihren Enden auf 400mm Tiefe zurückgebaut werden. Hierbei ist die Schräge an der Nordseite des Moduls mit einem Winkel < 45° auszuführen.
Jeder Erbauer muss seine Module selbst transportieren können.
 
Unter den Gleisen ist ein Trassenbrett zu montieren.
Hierauf wird 2mm Kork zur Schalldämmung aufgebracht.
Der Bahndamm soll an seiner Basis bei zweigleisiger Strecke 60mm und bei eingleisiger Strecke 30mm breit sein.
 
Die Gleise müssen für die Betriebssicherheit auf einer Länge von 50mm in allen Achsen rechtwinklig zum Kopfbrett verlaufen.
 
Die Gleishöhe über dem Fußboden beträgt 950mm.
 
Zum Verbinden der Module werden 2 Schrauben M8x60 mit Unterlegscheiben und Flügelmuttern verwendet.
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2. Kopfbrett

Die Kopfbretter müssen nach einer Schablone gebohrt werden.
Die Schablonen liegen im Vereinsheim aus.
 kopfbrett
 
Kopfbrett mit Gleislage von 120mm und 150mm.
 
Bei eingleisigen Modulen ist die Gleislage 150mm von der Vorderkante.
Eine weitere Schablone wird benötigt,um die Gleislage exakt auszurichten.
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3. Sondermodule

Für ein Wechselmodul wird auf einer Seite das Kopfbrett gedreht montiert. Hierbei ist darauf zu achten, dass dieses Modul eine feste Tiefe von 400mm haben soll.
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4. Beine

Jedes Modul ist mit einem Bein auszustatten. Wendemodule benötigen 2 Beine.
Die Beine müssen einen Höhenunterschied von mindestens 20mm ausgleichen können.
Alle Verbindungen müssen verleimt und verschraubt werden!
 standardmodulbein
 
Für jedes Modulbein werden zwei Halteplatten angefertigt, die unter dem Modulrahmen befestigt wird.
halteplattemodulbein
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5. Gleismaterial

Als Gleismaterial wird im sichtbaren Bereich Peco Code55 Gleis verwendet.
Die Gleisradien sollen auf freier Strecke mindestens 800mm und sonst mindestens 500mm betragen. Als Ausnahme dazu kann innerhalb von Industrieanlagen auch ein kleiner Radius gebaut werden. Dabei ist darauf zu achten, dass ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.
 
Die Schienenenden werden an den Modulenden auf Messingschrauben verlötet.
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6. Landschaft

Auf der Anlage soll Sommer bis Frühherbst dargestellt werden.
Epoche 3-4
An den Modulenden dürfen nur Farbe und Begrünung aufgebracht werden.
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7. Elektrik

Gefahren wird DCC mit einer Intellibox als Zentrale.
Zusätzlich kommt ein PC mit Rocrail zum Einsatz.
 
Als Bussystem wird das LocoNet® System verwendet.
 
Zum Einsatz kommen GCA Selbstbauplatinen, die in das LocoNet® eingebunden werden.
(http://www.phgiling.net/)
Bausteine anderer Hersteller können ebenfalls verwendet werden, sofern sie dem LocoNet® Standard entsprechen.
LocoNet® Kabel mit RJ12 Stecker können in beliebiger Länge über den Verein bezogen werden.
 
Die Einspeisung der Gleisspannung darf nicht weiter als 1m auseinander sein.
Es muss an jedem Ende eines Moduls eine Einspeisung angebracht werden.
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8. Kabelfarben

Gleisspannung: Rot (+ vordere Schiene); Schwarz (- hintere Schiene);
Lichtstrom 16V AC: Gelb + ; Braun -.
 
Der Kabelquerschnitt für die Gleisspannung und Lichtstrom beträgt 1,5mm².
Alle anderen Querschnitte müssen gemäß den Vorschriften für Elektrik ausgelegt werden.
 
Zur elektrischen Verbindung der Module werden Steckverbindungsklemmen verwendet.
Hierbei ist an beiden Seiten,ca. 10cm vom Ende entfernt, innen ein Buchsenteil zu befestigen.
Die Kabelfarben sind in folgender Reienfolge von rechts nach links in dem Buchsenteil zu montieren.
Rot – Schwarz – Grün/Gelb – Braun 
!!!!!ACHTUNG: DAS GRÜN/GELBE KABEL DIENT  DER LICHTSPANNUNG VON 16V AC!!!!!
Im Stecker ist die gleiche Reienfolge dann von links nach rechts.
Blickrichtung ist immer von der Kabelseite.
Zum Verbinden werden ca. 40cm lange Kabelstücke mit den Steckerteilen angefertigt.
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9. Besetztmelder – Gleisabschnitte

Für eine spätere Computersteuerung der Anlage muss das Südgleis (rotes Kabel) auf jedem Modul das Weichen und / oder Signale enthält,in mindestens 2 Abschnitte unterteilt werden. Bahnhofsgleise werden in 3 Teile unterteilt.
Jeder Abschnitt erhält einen eigenen Stromanschluss.
 
Alle Module, die keine Weichen und / oder Signale enthalten, brauchen keine Unterteilung.
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